SOLID-KITEBOARDS
Anforderungsprofil

1. Frühes Angleiten ohne Volumen
Ein Brett mit viel Volumen ist ideal zum Einstieg. Nach 2-3 Tagen Schirmerfahrung sucht man jedoch Kantengriff und eigentlich möchte man auf gute Gleiteigenschaften nicht verzichten. Ein klassisches dünnes Wakeboard hat einen optimalen Kantengriff, muß aber nicht früh angleiten, da mit einem Boot / Anlage immer genügend Vortrieb vorhanden ist. Zudem ist ein Wakeboard durchgescoopt und daher einfach nicht als Frühgleiter konzipiert. Entscheidend für gute Gleiteigenschaften bei wenig Wind oder einem kleinen Schirm ist möglichst viel plane Gleitfläche. Da das Board in beide Richtungen fahrbar ist, benötigt man aber auch eine gewisse Aufbiegung, um das Einstechen zu verhindern. Die plane Gleitfläche liegt also hauptsächlich zwischen den Bindungen. Ein Swallowtail hat sehr wenig Gleitfläche; im Vergleich dazu hat ein Roundtail zwei Vorteile: Genügend Gleitfläche im Heck beim flachen Fahren und vor allem eine Scoop Rocker-Linie, die jetzt automatisch im angekanteten Zustand entsteht. Diese macht das Einstechen unmöglich.
Unsere Lösung:
Viel plane Gleitfläche im Bindungsbereich und relativ wenig Aufbiegung in Verbindung mit einem Roundtail.

2. Bruchgarantie trotz einer Dicke von 15mm
Nur wirklich dünne und scharfe Kanten sorgen für maximalen Kantengriff um Spannung aufzubauen bzw. Höhe zu laufen. Auch bei extremen Landungen dürfen die dünnen Boards nicht brechen.
Unsere Lösung:
Wir wickeln Herex® Kerne in entsprechendes Glasgewebe und verstärken den Zuggurt mit Polyethylengewebe (Hypertex®). Laminiert wird ausschließlich mit Ciba-Geigy Epoxidharzsystemen. Je nach Länge wiegen die Boards zwischen 2,5 und 2,9 kg. Die Wasserabrißkante wird zusätzlich mit Rovings verstärkt, so daß bei einem Frontalaufprall auf einen Felsen eher das Gewebe neben der Kante bricht, als die Kante selbst.

3. Fahrkomfort mit neu entwickeltem Finnensystem.
Das Fahren über die Kante, am Besten mit Bindungen, garantiert wie beim Snowboarden optimale Kontrolle, ist aber auch relativ anstrengend. Es ist angenehm, wenn man sich durch einfaches Flachstellen des Boards entspannen kann und die Haltearbeit zwischendurch einfach den Finnen überläßt.
Unsere Lösung:
Wir haben in Zusammenarbeit mit Powerdrive® spezielle Finnenkästen entwickelt, die in unsere dünnen Boards passen. Beim flachen Fahren greifen die Finnen, beim Ankanten werden die Finnen aus dem Wasser gehebelt. Wahlweise können auch kleine Finnen geliefert werden. Das Insertsystem paßt für Schlaufen oder Bindungen. Die Fußabstände sind von 40-60cm variabel.


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